Zurückbringen der dynamischen Filter?

Entfernen der Filter ein Schnellschuss?

Spätestens mit der Auswahl an Topladern, welche kürzlich in das Testfeld aufgenommen wurden, stellt sich die Frage, ob die dynamischen Filter wiederkehren sollten. Wir waren uns mit dem Konstruieren der ersten Version einig, dass konditionelle Filter bei der Auswahl ein nettes Feature wären, haben die Funktion jedoch für eine bessere Übersicht verworfen. Wir waren der Meinung, dass die Auswahl eher verunsichert und letztlich zu keinem klugen Ergebnis führt. Viel eher ist doch das anpassen des Algorhythmus in einem Maße, der allen Usern das beste Bild gibt, das Mittel der Wahl geworden.

Zurück in die Zukunft

Mit dem alten Wissen und neuen Gegebenheiten zeichnet sich ein neues Bild, dass abermals bewertet werden will. Die dynamischen Filter an sich waren nicht die beste Lösung. Wir sind hier kein Shop, sondern generieren Wertvorstellungen. Ich persönlich fände es sinnvoll, wenn Shops nur ein Produkt anbieten würden, oder zumindest eine Rangliste erstellen könnten; oder konditionelle Filter, wie WaschLos sie vorgestellt hat.  Nun blicken wir erneut auf die Situation und müssen erkennen, dass die Wünsche der Nutzer an immer mehr Kriterien gemessen werden können. Sobald wir den Weg einer Funktion zum Sortieren einschlagen, müssen wir wohl auf eine neue Darstellung der Vergleichsseite bauen, bzw. eine separate ins Leben rufen. Die Vorstellung, die sich hier abbildet ist ein Isotope Grid, welches beim An- und Abwählen der Filter die Übersicht nicht ändert, sondern lediglich nicht relevante Produkte ausblendet, bzw ausgraut.

Die Idee ist gut, öffnet jedoch zuviele Türen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Design eines Projekts in der Einfachheit liegt. Mit dem Erzwingen einer neuen Ansicht würde die Nutzerführung neue Gabellungen auf dem Weg offenlegen, die dem Prinzip der einfachen Führung entgegenwirken. Erinnern wir uns aber nochmals an die Vorstellung eines Shops, der die Auswahl von Produkten erleichtern will und die angebrachte Idee, dass man bestenfalls nur ein Produkt zur Auswahl hat, finden wir uns doch immer vor einer Gabelung. Kaufe ich nun das teurere Produkt, oder doch das ausreichende zu einem fairen Preis/Leistungsverhältnis? Viele Webseiten ordnen Produkte nach Preis/Leistungssieger und Testsieger ein, um eine Auswahl zu schaffen, die verschiedene Nutzer anspricht.

Ein neuer Vergleich?

Wenn man keine Anpassung am vorherigen vornehmen will, ist es eine Überlegung wert die Einschränkungen hinzunehmen und sich eventuell nach einem alternativen System umzusehen. Vielleicht ist die Darstellung nach Produkten gar nicht die anzustrebende. Vielleicht ist die Lösung in einer besseren Übersicht gegeben. Wir könnten die Waschmaschinen nach einzelnen Kriterien in Listen einordnen. Beispielsweise „Leiseste Waschmaschine„, „Geringste Folgekosten“ oder Ähnliches. Zwar ist das Prinzip der Filter auch hier aufgegriffen, doch ist das Layout ein ganz anderes. Allerdings ist auch hier der konkrete Wert einer Maschine nicht zu erkennen, die alles vereint wissen will und nicht das Sortiment verschiedener Ranglisten sein.

Visuelle Helfer

Der Weg scheint also weiter uneben zu sein. Bis auf weiteres scheint eine einzige Rangliste unabdingbar. Niemand sollte wirklich interessieren, welches Produkt auf Platz 23 gelandet ist. Es gibt nunmal für alles seine Gründe und die muss man nicht im Einzelfall herausfinden, könnte es aber durch die kluge Einzelansicht, welche jeden Wert in Relation zur Masse stellt. Das heisst, dass lediglich das Verständnis für die Qualitätsmerkmale einer Waschmaschine, eines Trockners oder eines Waschtrockners gefördert werden sollte. Dies könnte mit visuellen Helfern erfolgen, die sich einfach farbliche Unterlegung der gewerteten Merkmale versteht.

Wir werden sehen.